1. Wasch den Bart, aber nicht mit Duschgel
Barthaar ist dicker und trockener als Kopfhaar, die Haut darunter empfindlich. Normales Shampoo oder Duschgel trocknet beides aus. Nimm zwei- bis dreimal pro Woche ein mildes Bartshampoo, an den anderen Tagen reicht lauwarmes Wasser.
2. Trockne ihn richtig ab
Nicht rubbeln, sondern mit dem Handtuch andrücken. Rubbeln raut die Haare auf und sorgt für Spliss. Längere Bärte kannst du bei niedriger Temperatur in Wuchsrichtung föhnen.
3. Bartöl ist für die Haut da
Ein paar Tropfen Bartöl nach dem Waschen, bis auf die Haut einmassiert, beugen Juckreiz und Schuppen vor. Bei längeren Bärten kommt danach etwas Bartbalsam ins Haar – das gibt Halt und bändigt abstehende Haare.
4. Bürste täglich
Eine Bartbürste verteilt Öl und Hauttalg, löst abgestorbene Hautschüppchen und bringt die Haare in Form. Für lange Bärte zusätzlich einen grobzinkigen Kamm nehmen. Immer in Wuchsrichtung bürsten.
5. Trimm vorsichtig nach
Zwischen zwei Terminen nur einzelne abstehende Haare kürzen – und zwar im trockenen Zustand, denn nasses Haar wirkt länger. An die Konturen an Wange und Hals solltest du dich nur wagen, wenn du sicher bist. Eine zu tief gesetzte Halslinie lässt sich erst in Wochen korrigieren.
6. Gib dem Bart Zeit
In den ersten Wochen juckt es und es gibt Lücken. Das ist normal. Lass den Bart mindestens vier Wochen wachsen, bevor du über die Form entscheidest – erst dann sieht man, wo er dicht wird.
7. Lass regelmäßig einen Profi ran
Alle drei bis vier Wochen sollten Konturen und Länge vom Barber nachgezogen werden. Dann stimmt die Form, und du musst zu Hause nur noch pflegen.
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